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Presseerklärung der Greenpeace-Gruppe Chiemgau zu "Greenpeace meets Jazz" am 01.05.2004:
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Mit zahlreichen Informationen zum Thema Gentechnik klärte die Greenpeace-Gruppe Chiemgau am 1. Mai 2004 die vielen Besucher des Jazz-Festivals in Burghausen auf. In entspannter Atmosphäre konnten sich Jazz-Freunde jeden Alters beim Open Air mit der Burghausen Big Band und The Fins aus den USA über Gefahren und Risiken von Gentechnik im Futter und in Nahrungsmitteln informieren.

Ratten-Gene im Salat, Motten-Gene im Apfel, Kuh-Gene in der Soja-Bohne? Das sind keine Horror-Fantasien skeptischer Gentechnik-Gegner, sondern tatsächliche Produkte aus dem Gen-Labor. Ginge es nach dem Willen der Gentechnik-Industrie, wären genmanipulierte Lebensmittel in Deutschland längst die Regel und Gen-Pflanzen hätten sich bereits unkontrolliert in unserer Umwelt ausgebreitet. Dabei kann niemand abschätzen, wie sich die Eingriffe ins Erbgut auf Mensch und Natur auswirken.  Die Gentechnik unterscheidet sich in ihren Methoden, wie zum Beispiel der Übertragung von Genen über die Artgrenzen hinweg, deutlich von der normalen Züchtung. Ob zum Beispiel ein Lebensmittel sicher ist, das aus einer gentechnisch veränderten Tomate hergestellt wurde, oder ob genmanipulierte Organismen die Umwelt schädigen, kann niemand im Voraus beurteilen. Deswegen ist Greenpeace aus Vorsorgegründen gegen die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen. Ansonsten werden die Verbraucher zu Versuchskaninchen und die Natur zum riesigen Versuchslabor.

Doch wem nutzt die Gentechnik eigentlich? Die Gentechnik-Industrie erhofft sich große Profite. Sie will mit den Gen-Pflanzen die Herstellung unserer Nahrungsmittel kontrollieren. Vom Saatgut bis zum fertigen Produkt im Supermarkt, vom Acker bis auf unseren Teller. Schon heute wird die Landwirtschaft von einigen wenigen großen Agrar-Konzernen beherrscht: Bayer/Aventis, Monsanto, Syngenta und DuPont.

Verbraucher vor Ort sollen sich mit dem Einkaufsratgeber von Greenpeace selbst ein Bild über "saubere" Einkaufsmöglichkeiten ohne Risiko machen können. Daher hat die Greenpeace-Gruppe Chiemgau diese nützlichen Einkaufshelfer in großen Stückzahlen verteilt. Die jazzbegeisterten Besucher nahmen diese wichtigen Infos dankbar entgegen. "Im Kampf gegen die riskante Gentechnik müssen wir zäh bleiben, denn es geht um unsere Gesundheit!", erklärt Anja Weilharter, Pressesprecherin  der Greenpeace-Gruppe Chiemgau. Wer selbst gegen Gentechnik im Essen aktiv werden will, kann sich an die Greenpeace-Gruppe Chiemgau (www.greenpeace-chiemgau.de) wenden. Die Greenpeace-Gruppe Chiemgau trifft sich jeden Dienstagabend um 18:00 Uhr im Büro in der Hofgasse 1 in Traunstein. Mitmacher sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen erteilt die Greenpeace-Gruppe Chiemgau unter Tel. 0861 166 28876.

Achtung Redaktionen: Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressesprecherin Anja Weilharter unter 0861 166 28876 oder per E-Mail an anja@weilharter.de